Daniel Salinga, Landesposaunenwart

Jahresbericht 2012 von Landesposaunenwart Daniel Salinga

Der hier vorliegende Bericht über meine Arbeit im Jahr 2012 ist in Bezug auf konkrete Daten und Zahlen ein sehr detaillierter. In meinem Jahresbericht 2009 habe ich angekündigt, im Abstand von einigen Jahren immer mal wieder auch statistische Details aufzulisten. Damit der Bericht trotzdem übersichtlich bleibt, habe ich versucht, vieles in Stichwortsätzen zu formulieren. Ich glaube, dass der Bericht dadurch zugänglicher und einfacher zu lesen ist.

1.    Musik
1.1.    In Westfalen
1.1.1.    Seminare und Lehrgänge

Seminar für Posaunenchorleitung, 2. - 5. Januar 2012

  • Vlotho, Jugendhof
  • gemeinsames Seminar des Posaunenwerkes Westfalen, des Lippischen Posaunendienstes und des Posaunenwerkes Bremen
  • ca. 65 Teilnehmer
  • Mitarbeitende: KMD Tillmann Benfer, LPW Ulrich Dieckmann, LPW Reinhard Gramm, LPW Christian Kornmaul, LPW Daniel Salinga, Steffen Schiel, für Liturgik und Hymnologie: Martin Schubert

Tagesseminar im Norden Westfalens, 21. Januar 2012

 

  • Mettingen, Gemeindehaus und Kirche
  • ca. 50 Teilnehmer
  • Leitung: LPW Ulrich Dieckmann, LPW Daniel Salinga
  • Thema: Musik zur Reformation/Bearbeitungen von Liedern Martin Luthers (im Rahmen des Themenjahres „Reformation und Musik“)

Lehrgang für junge Bläserinnen und Bläser, 30. März – 2. April 2012

  • Breckerfeld, Jugendherberge „Glörsee“
  • ca. 70 Teilnehmer
  • Mitarbeitende: LPW Daniel Salinga (Leitung), Adrian Büttemeier, Gundula Hubig, Klaus Külpmann, Stefan Külpmann, Hajo Nast, Helge Schneider, Linda Wolter, Kathrin Wörmann
  • Vorbereitungstreffen mit dem Team am 12. Februar 2012
  • Da dieser Lehrgang in den vergangenen Jahren mit über 90 Kindern und Jugendlichen immer ausgebucht war, ist es verwunderlich, dass sich in diesem Jahr nur ca. 70 Kinder und Jugendliche angemeldet haben. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Einer ist sicherlich die Tatsache, dass die Osterferien gerne auch für Urlaubsreisen mit der Familie genutzt werden. Ein anderer mag das Haus sein, in der dieser Lehrgang schon seit über 30 Jahren stattfindet. Von mehreren Jugendlichen aber auch von Eltern und Jungbläserausbildern wird mir zurückgespiegelt, dass viele potenzielle Teilnehmer sich nicht mehr zu dem Lehrgang in den Osterferien anmelden, weil der Komfort in der Jugendherberge mit 6- und 8-Bett-Zimmern und Duschen und WC auf den Fluren eher gering ist. Viele, die eigentlich Interesse an der Teilnehme an beiden Jungbläserlehrgängen haben, die das Posaunenwerk anbietet, verzichten aus diesem Grund auf den Lehrgang in den Osterferien und fahren lieber zu dem Jungbläserlehrgang in den Herbstferien, der im komfortableren Matthias-Claudius-Haus in Meschede stattfindet. Sollten sich diese Eindrücke bestätigen und die Teilnehmerzahlen auch beim Lehrgang in den Osterferien 2013 weiter zurück gehen, werde ich für diesen Lehrgang ein anderes Haus suchen.

Tagesseminar im Ruhrgebiet, 21. April 2013

  • Bochum-Harpen, Gemeindehaus
  • ca. 40 Teilnehmer
  • Leitung: LPW Daniel Salinga
  • Thema: Musik zur Reformation/Bearbeitungen von Liedern Martin Luthers (im Rahmen des Themenjahres „Reformation und Musik“)

Seminar für fortgeschrittene Bläserinnen und Bläser, Seminar für erwachsene Anfänger, 27. April – 2. Mai 2012

  • Heek, Landesmusikakademie
  • ca. 35 Teilnehmer in der Gruppe der Fortgeschrittenen
  • ca. 10 Teilnehmer in der Gruppe der erwachsenen Anfänger
  • bewährte Kombination der beiden unterschiedlichen Zielgruppen, Arbeit in verschiedenen Gruppen
  • Leitung: LPW Ulrich Dieckmann, LPW Daniel Salinga (für die Gruppe der Fortgeschrittenen)
  • Mitarbeitende: Hajo Nast, Andreas Wagener (für die Gruppe der erwachsenen Anfänger)
  • Angebot von Einzelunterricht bei Guido Fröhlich, Ulrich Dieckmann und Jörg Segtrop
  • Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars fand im Rahmen des Seminars ein Konzert des Blechbläserquartetts „Classic Brass Ruhr“ statt, in dem die Mitarbeiter Hajo Nast, Jörg Segtrop und Andreas Wagener neben Klaus Hanusa spielen.
  • Die Länge des Seminars von sechs Tagen (über das lange Wochenende über den 1. Mai) haben wir als Experiment verstanden und sind erfreut über das große Interesse und die Teilnehmerzahl von insgesamt ca. 45 Personen. Sollte sich wieder einmal die Gelegenheit bieten, ein verlängertes Wochenende für dieses Seminar nutzen zu können, werden wir es in dieser Länge anbieten.

Seminar für Posaunenchorleitung, 6. - 9. Juli 2012

  • Nordwalde, Jugendbildungsstätte
  • ca. 30 Teilnehmer
  • Leitung: LPW Ulrich Dieckmann, LPW Daniel Salinga
  • Mitarbeitende: Stephan Hillnhütter, Harald Sieger, für Hymnologie und Liturgik: Peter Gräwe

Lehrgang für Jugendliche und junge Erwachsene (16 - 30 Jahre), 31. August – 2. September 2012

  • Borchen, Stephanushaus
  • ca. 25 Teilnehmer
  • Leitung: LPW Ulrich Dieckmann, LPW Daniel Salinga
  • Mitarbeitende: Hajo Nast, Linda Wolter
  • erfreuliche Teilnehmerzahl in dieser Altersgruppe

Seminar für Jungbläserausbildung, 10. November 2012

  • Der geplante Seminartag zum Thema „Anfängerausbildung“ musste aufgrund von zu wenigen Anmeldungen ausfallen.
  • In vielen Gesprächen werden wir dazu aufgefordert ein Fortbildungsangebot für diejenigen vorzuhalten, die sich um die Ausbildung der Anfänger in den Posaunenchören kümmern. Vielen scheint also bewusst zu sein, dass die Fortbildung der Ausbilder und damit die Qualität der Ausbildung ein wichtiges Thema für die Zukunft der Posaunenchöre ist. Dennoch stellen wir fest, dass das konkrete Interesse, an einem solchen Fortbildungsangebot teilzunehmen, faktisch nicht besteht. Wir werden in Zukunft versuchen, die Seminartage zu dem Thema „Jungbläserausbildung“ thematisch noch interessanter und ansprechender aufzubereiten.

Mitarbeiterwochenende, 16. - 19. November 2012

  • Borchen, Stephanushaus
  • Fortbildung für die Mitarbeitenden bei den Jungbläserlehrgängen
  • 13 Teilnehmer
  • Referent: Olaf Pyras, Schlagzeuger, Musikpädagoge
  • Themen: Spielen auf Percussion-Instrumenten in verschiedenen Stilen, Einbinden solcher Instrumente in „unsere“ Posaunenchor-Musik, gemeinsames Musizieren
  • Viele Beratungen über Planung, Durchführung und Fortentwicklung unserer Jungbläserlehrgänge

Chorleitungsprüfungen:

  • Am 24. Mai 2012 und am 2. November 2012
  • Friederike Beckmann, Björn Kunert, Jana Kupke, Thomas Vossmann und Dominik Zingler haben den Befähigungsnachweis für Posaunenchorleitung erhalten – Herzlichen Glückwunsch!


1.1.2.    Westfälischer Bläsertag und Vertreterversammlung

  • 12. Mai 2012
  • Halle
  • Bläserworkshop
    - Zum Thema „Reformation und Musik“
    - Leitung: LPW Ulrich Dieckmann, LPW Daniel Salinga
    - ca. 70 Teilnehmer
  • Referat
    - Thema: „Frau Musica – Luther und die Musik“
    - Gastreferent: Pfarrer Edgar Born (Hamm) als Martin Luther
  • Vertreterversammlung
    - nur ca. 25 Chorvertreter anwesend
    - Nachwahl eines Mitgliedes des Landesposaunenrates: Arthur Harder
  • Bläservesper
    - Mit allen Teilnehmern am Bläserworkshop
    - Predigt: Pfarrer Born


1.1.3.    Westfälischer Kirchenmusiktag
Am 30. September 2012 fand unter dem Motto „Oberstimmen – irdisch und schon himmlisch“ ein Westfälischer Kirchenmusiktag in Soest statt. Der Tag war ein „Dankeschön“ der Landeskirche für alle haupt-, neben- und ehrenamtlich in der westfälischen Kirchenmusik Tätigen. Den über 200 Teilnehmenden wurden verschiedene Workshops für Chor, Orgel und Bläser angeboten. Gemeinsam mit Ulrich Dieckmann leitete ich den Bläserworkshop. Ca. 45 Bläserinnen und Bläser haben den Workshop besucht. Der Tag endete mit einem gemeinsamen musikalischen Gottesdienst in der Soester Wiesenkirche und einem anschließenden Empfang. Auch bei der Vor- und Nachbereitung sowie bei der Erstellung eines Werkheftes habe ich mitgewirkt.

1.1.4.    Bläser auf dem Gospelkirchentag
Auf Initiative von Martin Barthelwort von der Creativen Kirche in Witten und mir gab es im Rahmen des Gospelkirchentages in Dortmund, der vom 1. - 3. Juni 2012 stattfand, auch einen Workshop für Posaunenchöre. Gemeinsam mit Helmut Jost und dem Kollegen Klaus-Peter Diehl vom CVJM-Westbund leitete ich diesen Workshop. Wir erarbeiteten die Bläserparts der Gospelmesse „Come into his presence“ von Helmut Jost. Beim Schlussgottesdienst des Gospelkirchentages in der Dortmunder Westfalenhalle wirkten die Bläserinnen und Bläser mit. An einigen Stellen war die Beteiligung der Bläserinnen und Bläser sicherlich noch verbesserungsfähig, aber die Idee des Brückenschlages von Posaunenchören zu Gospelchören war und ist eine erstrebenswerte.

1.1.5.    Beteiligung am westfälischen Kindergottesdiensttag

Am 3. Juni 2012 fand in Unna der westfälische Kindergottesdiensttag unter dem Motto „was für Kinder“ statt. Das Posaunenwerk ist gebeten worden, einen Workshop in diesem Rahmen anzubieten. Gemeinsam mit dem Landesobmann des Posaunenwerkes Peter Gräwe erarbeitete ich zu dem Thema „Posaunenchöre – schon immer was für Kinder“ ein Konzept für einen Workshop, bei dem für jeden Interessierten die Gelegenheit bestehen sollte, einmal in die Rolle eines Jungbläsers zu schlüpfen und die ersten Töne auf dem Instrument zu versuchen. Zu den Workshops, die einmal am Vormittag und einmal am Nachmittag stattfinden sollten, meldeten sich allerdings nur 2 Teilnehmende an, so dass der Workshop am Nachmittag ausfiel. Die Idee war, eine Zusammenarbeit zwischen Kindergottesdienst und Posaunenchören anzustoßen. Anscheinend besteht zum jetzigen Zeitpunkt von Seiten derjenigen, die die Kindergottesdienste gestalten – und das waren ja die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Kindergottesdiensttag – kein Bedarf für diese angedachte Zusammenarbeit. Sicherlich bietet dieses Feld interessante Ansatzpunkte für die Zukunft.

1.2.    In den Kirchenkreisen
1.2.1.    Kreisbläsertage und Kreisproben

In neun Kirchenkreisen haben Kreisbläsergottesdienste und dazugehörige Kreisbläserproben stattgefunden. Die Beteiligung daran war sehr unterschiedlich.

  • 18. März 2012, Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten
    - Gladbeck-Zweckel, St. Stephanie Kirche
    - Proben: 1. und 23. Februar, 13. März 2012
    - Thema: Reformation und Musik
    - ca. 20 Bläserinnen und Bläser
    - wenige Posaunenchöre im Kirchenkreis. Über eine Zusammenarbeit mit Nachbarkirchenkreisen wird nachzudenken sein.

  • 25. März 2012, Kirchenkreis Dortmund
    - Dortmund-Mitte, Nicolai-Kirche
    - zum 90jährigen Jubiläum des Posaunenchores Dortmund St. Petri Nikolai
    - Proben: 1. und 20. März 2012
    - Thema: Reformation und Musik
    - ca. 40 - 50 Bläserinnen und Bläser
    - Im Verhältnis zu den vielen aktiven Posaunenchören in Dortmund, haben sich wenige beteiligt.

  • 17. Juni 2012, Kirchenkreis Recklinghausen
    - Haltern, Erlöserkirche
    - Proben: 24. April und 16. Juni 2012 (ganztägig)
    - ca. 40 Bläserinnen und Bläser
    - Im Verhältnis zu den vergleichsweise wenigen Posaunenchören im Kirchenkreis Recklinghausen war die Beteiligung zufriedenstellend.

  • 24. Juni 2012, Kirchenkreis Münster
    - Greven-Reckenfeld, Erlöserkirche
    - zum 50jährigen Jubiläum des Posaunenchores Reckenfeld
    - Proben: 21. März, 23. Mai und 20. Juni 2012
    - ca. 25 - 30 Bläserinnen und Bläser

  • 1. Juli 2012, Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken
    - Burgsteinfurt, Große Kirche
    - Proben: 30. Mai und 29. Juni 2012
    - ca. 15 - 25 Bläserinnen und Bläser
    - sehr schwache Beteiligung an manchen Proben

  • 23. September 2012, Kirchenkreis Bochum
    - Bochum-Hiltrop, Christuskirche
    - Proben: 13. Juni, 29. August und 18. September 2012
    - Thema: Reformation und Musik
    - ca. 25 - 35 Bläserinnen und Bläser
    - für Bochumer Verhältnisse sehr wenig Beteiligte

  • 28. September 2012, Kirchenkreis Hattingen-Witten
    - Ruhr, MS Schwalbe
    - Probe: 5. September 2012
    - ca. 50 Bläserinnen und Bläser
    - Posaunenchorleiter, Kreisobmann und Landesposaunenwart hatten in der Vergangenheit gemeinsam festgestellt, dass das Interesse an Kreisbläserproben und Kreisbläsergottesdiensten von Seiten der Bläserinnen und Bläser offensichtlich weniger wird. In diesem Zusammenhang kam die Idee auf, im Jahr der Kirchenmusik mal keinen gemeinsamen Bläsergottesdienst zu gestalten, sondern mit einer gemeinsamen Unternehmung ein „Wir-Gefühl“ neu aufleben zu lassen. Dabei fiel die Wahl auf eine gemeinsame Schiffsfahrt auf der Ruhr mit zwei Haltepunkten, an denen jeweils ein kleines Platzkonzert stattfand. Der Kirchenkreis beteiligte sich an der Finanzierung, so dass auch für die Verpflegung während der Fahrt gesorgt war und sich wirklich ein Tag mit vielen Kontakten und Gesprächen untereinander entwickelte.

  • 28. Oktober 2012, Kirchenkreis Unna
    - Unna-Königsborn, Paul-Gerhardt-Kirche
    - Proben: 3. und 25. September und 24. Oktober 2012
    - Thema: Reformation und Musik
    - ca. 25 - 30 Bläserinnen und Bläser
    - Im Verhältnis zu den vielen aktiven Posaunenchören im Kirchenkreis Unna war die Beteiligung schwach.

  • 4. November 2012, Kirchenkreis Tecklenburg
    - Lengerich, Stadtkirche
    - mit Superintendent André Ost
    - Proben: 28. August, 4. und 30. Oktober 2012
    - Thema: Reformation und Musik
    - ca. 55 - 65 Bläserinnen und Bläser
    - Sowohl der Besuch der Proben als auch die Beteiligung am Gottesdienst lassen bei den Posaunenchören im Kirchenkreis Tecklenburg auf ein großes Interesse in Kreisbläserveranstaltungen schließen.

  • 23. April 2012, Kirchenkreis Wittgenstein
    - einmal im Jahr bin ich zu einer Kreisprobe im Kirchenkreis Wittgenstein eingeladen
    - nachmittags Jungbläserprobe
    - abends Kreisbläserprobe

  • 23. Oktober 2012, Kirchenkreis Herne
    - offene Kreisprobe für Posaunenchöre des Kirchenkreises
    - ca. 20 Bläserinnen und Bläser

1.2.2.    Chorleiterfortbildung
Unser Angebot, Chorleiterfortbildung in Form von mehreren Abendveranstaltungen durchzuführen, erweiterten wir in diesem Jahr noch um ein paar Termine.

  • Holzwickede, Gemeindehaus
  • insgesamt 7 Termine, LPW Ulrich Dieckmann (30.01., 18.06., 01.10.) und LPW Daniel Salinga (27.02., 21.05., 17.09., 05.11.) im Wechsel
  • Beteiligung der Chorleiterinnen und Chorleiter zunehmend schwächer
  • Die Abende waren für die Anwesenden aber immer sehr gewinnbringend, wurde uns zurück gemeldet.
  • Wegen der zuletzt geringen Beteiligung und nachdem dieses Angebot nun in drei aufeinanderfolgenden Jahren in Holzwickede bestanden hat, werden wir in 2013 einige solcher Abende zur Chorleiterfortbildung in Ostwestfalen anbieten.

1.2.3.    Sommerproben
Nach wie vor erfreuen sich die sogenannten Sommerproben, die in den Sommerferien an verschiedenen Stellen in Westfalen stattfinden, großer Beliebtheit. Ich habe drei dieser Sommerproben gestaltet. In Gütersloh war es in diesem Jahr auch meine Aufgabe, den Posaunenchor beim Abschlussgottesdienst zu leiten.

  • 19. Juli 2012, Grundschöttel
  • 16. August 2012, Westerenger
  • 17. August 2012, Gütersloh
  • 18. August 2012, Abschlussgottesdienst „Gütersloher Bläsersommer“


1.2.4.    Verschiedenes
Vom 3. - 5. Februar 2012 habe ich als Mitarbeiter bei einem Jungbläserwochenende des CVJM-Kreisverbandes Lüdenscheid mitgewirkt. An diesem Wochenende nehmen immer auch Jungbläser aus Posaunenchören teil, die dem Posaunenwerk angehören.

1.3.    In den Kirchengemeinden
1.3.1.    Chorbesuche bei Proben oder zu besonderen Anlässen

Zu unterschiedlichen Gelegenheiten und mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen besuchte ich einige einzelne Posaunenchöre.

  • Bläsergottesdienst zum 50jährigen Jubiläum des Posaunenchores Zurstraße am 12. Februar 2012
    - Proben: 30. Januar und 6. Februar 2012
  • Bläsergottesdienst zum 125jährigen Jubiläum des Posaunenchores Krombach am 6. Mai 2012
    - Probentag: 5. Mai 2012
  • Probenbesuch beim Posaunenchor Mettingen am 15. Mai 2012
    - mit Jungbläserstunde
  • Jungbläserwerbetag beim Posaunenchor Ladbergen am 21. Mai 2012
    - mit Elternnachmittag am 31. Mai 2012
  • Probenbesuch beim Bläserkreis Dortmund-Reinoldi am 18. Juni 2012
  • „Lauter Luther“, Mitwirkung mit einigen Bläserinnen und Bläsern bei einer Revue zu Liedern der Reformationszeit am 27. September 2012 im Schloss Horst in Gelsenkirchen (Leitung: Kreiskantor Andreas Fröhling)
  • Konzert zum 60jährigen Jubiläum des Bläserkreises Höntrop am 29. September 2012

1.4.    Verschiedenes Musikalisches
Zu verschiedenen Anlässen hatte ich auch in diesem Jahr wieder Gelegenheit entweder mit einem kleinen Bläserensemble oder solistisch mit Orgelbegleitung tätig zu werden:

  • Bläserbegleitung des Gottesdienstes im Rahmen der Epiphanias-Konferenz des Perthes-Werkes, 10. Januar 2012 in Kamen
  • Bläserbegleitung des Fernsehgottesdienstes zur Einführung von Präses Annette Kurschus mit Bläserinnen und Bläsern der Posaunenmission Bethel am 4. März 2012 in der Zionskirche in Bielefeld-Bethel. Für das Fernsehen gab es dazu eine lange Durchlaufprobe am 3. März 2012.
  • Bläserbegleitung des Gottesdienstes zur Einführung des Superintendenten im Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten Dietmar Chudaska am 11. Mai 2012 in Gladbeck
  • Musik für Trompete und Orgel/Klavier beim Gottesdienst und Empfang zur Verabschiedung von Gerd Kerl als Leiter des Instituts für Aus-, Fort- und Weiterbildung in Villigst am 17. Dezember 2012

1.4.1.    Eigene Fortbildung – Studientagung
An der Studientagung der AG der Posaunenwartinnen und Posaunenwarte im EPiD, die vom 26. - 29. November 2012 in der Nähe von Stuttgart stattfand, nahm ich teil. Themen und Referenten waren

  • Senioren im Posaunenchor – Maria Höfflin
  • Chormusik für Posaunenchöre – Prof. Frieder Bernius
  • Neue Wege der Musikvermittlung – Prof. Dr. Joachim Thalmann

2.    Administration
Der Teil meiner Arbeit, der in Gremien und Ausschüssen des Posaunenwerkes, der EKvW und des EPiD und in Vorbereitung darauf am heimischen Schreibtisch stattfindet, hat im Jahr 2012 erheblich zugenommen.

2.1.    Im Posaunenwerk
2.1.1.    Geschäftsführung des Posaunenwerkes
Auch im Jahr 2012 war ich turnusgemäß Geschäftsführer des Posaunenwerkes. Für die alltäglichen Aufgaben in dieser Funktion findet ein nahezu täglicher Telefonkontakt zwischen mir und den Mitarbeitenden der Geschäftsstelle Ina Neumann und Hans-Georg Trommer statt. Außerdem war ich – ausgenommen die Ferienzeiten – ca. zweimal monatlich in der Geschäftsstelle in Bielefeld.

Unser größtes Projekt im Jahr 2012 war der Relaunch unseres Internetauftrittes. Damit verbunden waren einige Besprechungen und Termine:

  • Entwicklungsworkshop mit einem Mitarbeiter der Agentur „Die guten Botschafter“ am 13. Juni 2012 in der Geschäftsstelle in Bielefeld
  • Einführungsworkshop in das Content Management System „TYPO3“ am 19. Juli 2012 in der Geschäftsstelle in Bielefeld
  • ein Termin mit einem Rechtsanwalt zur Prüfung der Inhalte der Homepage, zur Erstellung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen und einer Datenschutzerklärung und zur Beratung zum Thema „Urheberrechte im Internet“ in allen Facetten am 15. September 2012 im Bonn
  • ausgiebige Beratungen mit Ina Neumann, die mit mir gemeinsam für die Pflege der Inhalte der Homepage verantwortlich ist.

Mit der neuen Website sind wir nun zeitgemäß im Medium Internet vertreten. Besonderheiten, die es auf unserer Internetseite zu finden gibt und die uns wichtig sind, sind folgende:

 

  • die Möglichkeit für Posaunenchöre, eigene Termine und Veranstaltungen in einen Veranstaltungskalender einzutragen
  • die Möglichkeit für Ulrich Dieckmann und mich, unsere regionalen Termine zu veröffentlichen und Downloads wie beispielsweise Literaturlisten oder Gottesdienstprogramme bereitzustellen
  • die Möglichkeit für Bläserinnen und Bläser, sich zu allen Seminaren und Lehrgängen online anzumelden
  • eine Landkarte, in die sich alle westfälischen Posaunenchöre, die dem Posaunenwerk angehören mit ihren jeweiligen Kontaktdaten eintragen können
  • dazu selbstverständlich Dinge wie Kontaktdaten von Landesposaunenwarten, Landesobleuten und Geschäftsstelle, Arbeitshilfen und Informationsmaterial, die Geschichte des Posaunenwerkes und aktuelle Berichte über Veranstaltungen für und mit Bläserinnen und Bläsern
  • ein Onlineshop, über den alle Noten, CDs und Bläserzubehör beim Posaunenwerk bestellt werden können. Dieser Onlineshop wird allerdings erst im Frühjahr 2013 fertiggestellt und online sein.

Seit Oktober ist unsere neue Homepage nun online und die Rückmeldungen dazu aus der Bläserschaft sind durchweg positiv. Auch die Zusammenarbeit mit der Agentur „Die guten Botschafter“, die die Seite mit und für uns entwickelt haben, war sehr angenehm und zielführend. Nicht zuletzt möchte ich hervorheben, dass der Kollektenausschuss der Landeskirche dem Posaunenwerk für die Erstellung des neuen Internetauftrittes einen großzügigen Zuschuss aus der Kantate-Kollekte gewährt hat.

Ein weiterer obligatorischer Termin als Geschäftsführer des Posaunenwerks: die Kassenprüfung am 22. März 2012 in der Geschäftsstelle in Bielefeld. Dank an die Kassenprüfenden Almut Hesse (ehemalige Mitarbeiterin des Rechnungsprüfungsamtes der Stadt Dortmund) und Hans-Werner Schulz (ehemaliger Leiter des Rechnungsprüfungsamtes der westfälischen Landeskirche), die uns eine einwandfreie Führung unserer Geschäfte bestätigen konnten.

2.1.2.    Landesposaunenrat und Leitungskreis
Der Landesposaunenrat traf sich zu fünf Sitzungen im Jahr 2012, davon eine zweitägige Klausurtagung. Die Sitzungen wurden jeweils in einer Besprechung des Leitungskreises vorbereitet:

 

  • 7. Februar 2012 – Sondersitzung zu westfälischen Anträgen an den EPiD-Posaunenrat
  • 16. - 17. März 2012 – Klausurtagung des Landesposaunenrates im Lindenhof in Bielefeld, bei der es Schwerpunktmäßig um Entscheidungen für die neue Homepage, um das Thema „Posaunenchöre an Schulen“ und um den Verein zur Förderung der Bläserarbeit in Westfalen ging
  • 14. Juni 2012 – Sitzung des Landesposaunenrates
  • 19. September 2012 – Sitzung des Landesposaunenrates
  • 19. November 2012 – Sitzung des Landesposaunenrates
  • bei den Sitzungen im Juni, September und November ging es unter anderem um folgende Themen:
    - Haushalt 2011 und 2012
    - Homepage
    - Förderverein
    - Planung und Nachbereitungen von Veranstaltungen und Projekten
       * Westfälischer Bläsertag
       * westfälischer Kirchenmusiktag
       * Bläserworkshop auf dem Gospelkirchentag
       * Beteiligung beim westfälischen Kindergottesdiensttag
    - eine eventuelle Beteiligung des Posaunenwerkes an einer gemeinsamen westfälischen Kirchenmusikzeitschrift
    - die Entwicklung der Teilnehmerzahlen bei einigen Seminaren und Lehrgängen und Bläserveranstaltungen auf Ebene der Kirchenkreise
    - die westfälische Position zu den Ergebnissen des EPiD-Strukturausschusses und die damit verbundenen strukturellen Veränderungen im EPiD

  • derzeitige Mitglieder des Landesposaunenrates:
    - die Obleute des Posaunenwerkes Peter Gräwe, Christoph Ruffer und Jörg Kuhlmann
    - die Vertreter der Landeskirche Dezernent Dr. Vicco von Bülow und Landeskirchenmusikdirektor Ulrich Hirtzbruch
    - die von der Vertreterversammlung gewählten Mitglieder Volker Hahne, Arthur Harder, Stephan Hillnhütter, Monika Hofmann, Marianne Noeske, Gerd Stemmann, Beate Ullrich und Ina Voß sive Gralmann
    - die Landesposaunenwarte Ulrich Dieckmann und Daniel Salinga

2.2.    In der EKvW
An Sitzungen und Besprechungen zu unterschiedlichen Themen habe ich teilgenommen und in verschiedenen Ausschüssen, Gremien und Arbeitskreisen habe ich mitgearbeitet:

  • Kollegium der Arbeitsstelle für Gottesdienst und Kirchenmusik
    - 23. Februar 2012, Villigst
    - 11. Juni 2012, Villigst
    - 5. September 2012, Villigst
    - 5. November 2012, Villigst
    - derzeitige Mitglieder des Kollegiums: Gerd Kerl (Vorsitzender), Vicco von Bülow (Landeskirchenamt), Ulrich Hirtzbruch (LKMD), Matthias Nagel (Popkantor), Gudrun Mawick (IAFW), Oliver Schwarz-Roosmann (Arbeitsstelle Gottesdienst und Kirchenmusik), Kerstin Othmer-Haake (Kindergottesdienstverband), Helmut Fleinghaus (Hochschule Herford), Meike Pape (Chorverband), Ingomar Kury (Kirchenmusikerverband), Klaus-Peter Diehl (Bläserarbeit im CVJM-Westbund) und Daniel Salinga (Posaunenwerk)

  • Kantorenkonvent am 10. Februar 2012 in Villigst
  • Besprechung mit Gudrun Mawick und Ulrich Dieckmann am 10. Mai 2012 in Soest
  • Gespräch „Kirchenmusik Westfalen/Lippe“ mit Vertretern der Kirchenmusik und der Landeskirchenämter aus Westfalen und Lippe am 5. Juni 2012 im Landeskirchenamt in Bielefeld
  • Jahresempfang der Kirchenleitung am 2. Juli 2012 in Villigst
  • Kreiskantorenkonferenz am 21. September 2012 im Haus Landeskirchlicher Dienste in Dortmund
  • Abnahme von „C“- und „D“-Prüfungen im Bereich Posaunenchorleitung im Kirchenkreis Siegen am 5. Oktober 2012 in Siegen
  • Sitzung „kirchenmusikalisches Fortbildungskonzept in der EKvW“ am 10. Dezember 2012 in Villigst

2.3.    In den Kirchenkreisen
2.3.1.    Chorleiterbesprechungen
In der Auflistung der verschiedenen Proben und Gottesdienste auf Ebene der Kirchenkreise wird ein Problem deutlich, das sich durch fast alle Kirchenkreise zieht: Die Beteiligung an Veranstaltungen, die ich in den Kirchenkreisen angeboten habe, geht zurück. Also hatte ich es mir zur Aufgabe gemacht, bei den Chorleiterbesprechungen in den betreffenden Kirchenkreisen dieses Thema mit den Chorleiterinnen und Chorleitern zu besprechen. An eigentlich allen Stellen, an denen dieses Gespräch stattgefunden hat, war es offen, ehrlich und aufschlussreich und es kam zu guten Ideen, wie die Bläserarbeit in den Kirchenkreisen zukünftig vielleicht etwas anders gestaltet werden könnte. Im Folgenden einige Ergebnisse der Gespräche:

  • Beteiligung an Kreisbläserproben und -gottesdiensten scheitert größtenteils an hoher Termindichte bei den einzelnen Bläserinnen und Bläsern.
  • Die Bereitschaft zur Beteiligung ist größer, wenn die Kreisbläsergottesdienste zu konkreten Anlässen stattfinden (z. B. Jubiläen o. ä.).
  • Interesse für die Beteiligung an Kreisbläserveranstaltungen wird nicht mehr alleine dadurch geweckt, die Gelegenheit zu haben „mit vielen Bläserinnen und Bläsern gemeinsam“ zu musizieren. (Kritik von einzelnen Posaunenchören: „nicht immer ist die bläserische Qualität hoch, wenn alle gemeinsam etwas machen“)
  • Das Angebot von „offenen Kreisproben“ ohne die Verpflichtung für weitere Termine würde vielleicht besser angenommen.
  • Wenn der Landesposaunenwart Projekte mit einzelnen (oder zwei bis drei benachbarten) Posaunenchören macht, ist die Verbindlichkeit für die Bläserinnen und Bläser vor Ort höher. Alle anderen Bläserinnen und Bläser des Kirchenkreises sollten weiterhin dazu eingeladen sein.
    - Der Landesposaunenwart könnte hier vielleicht versuchen, „sich bei genau den Posaunenchören einzuladen“, die sich selten an Kreisbläserveranstaltungen beteiligen.
  • Vielleicht sollte mancherorts die Regelmäßigkeit der Kreisbläserangebote (pro Kirchenkreis ein Kreisbläsergottesdienst mit drei Kreisbläserproben pro Jahr) durchbrochen werden, damit dieses Angebot etwas „Besonderes“ gewinnt und „Abnutzungserscheinungen“ vermieden werden.
  • Gegenseitige Besuche von Posaunenchören oder Chorleiterinnen und Chorleitern, um eine größere Vernetzung untereinander zu schaffen.
  • Zusammenarbeit von Posaunenchören aus mehreren Kirchenkreisen, beispielsweise auf Ebene der Gestaltungsräume der EKvW.

Alle diese Punkte bedeuten für meine Arbeit auf der Ebene der Kirchenkreise für die Zukunft, dass es nicht mehr in der bisherigen Regelmäßigkeit Kreisbläserproben und -gottesdienste geben wird. Ich werde also eher wieder auf einzelne Chöre zugehen und dadurch bei denjenigen, für die bisher Kreisbläserveranstaltungen von geringem Interesse sind, versuchen, dem Posaunenwerk ein konkretes Gesicht zu geben. Zwei Grundgedanken sind es, die weiter in den Vordergrund rücken müssen:

 

  • ein erneutes „Kennenlernen“ von Posaunenwerk und Posaunenchor
  • eine neue Vernetzung der Posaunenchöre in unmittelbarer Nachbarschaft

Mir ist dabei bewusst, dass das keine einfachen Aufgaben sind, die man „im Vorbeigehen“ bewerkstelligen können wird. Die Projekte für 2013 und danach in den einzelnen Kirchenkreisen werden teilweise Experimente werden und in den Chorleiterbesprechungen werden kontinuierlich neue Ideen entwickelt oder modifiziert werden müssen. Mir ist dabei wichtig, dass bei der Entwicklung anderer und neuer Bläserangebote auf Kirchenkreisebene die Chorleiterinnen und Chorleiter „mit im Boot“ sind und eine Erwartungshaltung („Das Posaunenwerk bietet etwas an und man kann hingehen oder nicht.“) von mehr Mitarbeit („Was ist für unsere Bläserinnen und Bläser in unserem Kirchenkreis im Moment dran?“) abgelöst wird.

2.4.    Im EPiD
2.4.1.    Arbeitsausschuss der Arbeitsgemeinschaft der Posaunenwartinnen und Posaunenwarte im EPiD e. V.
Der Arbeitsausschuss traf sich zu fünf Sitzungen:

  • 25. Januar 2012, Kassel
  • 9. März 2012, Düsseldorf
  • 3. Mai 2012, Kassel
  • 1. Oktober 2012, Kassel
  • 26. November 2012, bei Stuttgart
  • derzeitige Mitglieder des Arbeitsausschusses: Christian Strohmann (Vorsitzender), Kerstin Dikhoff (stellv. Vorsitzende), Siegfried Mehlhorn, Frank Plewka, Daniel Salinga

Themen der Sitzungen waren vor allem die Planung und Vorbereitung der Studientagung sowie die Situation des EPiD (siehe unten).

2.4.2.    Perspektivausschuss des EPiD
Im Jahr 2011 bin ich als Mitglied des o. g. Arbeitsausschusses in den Perspektivausschuss abgeordnet worden. Darüber und über die Aufgabenstellungen dieses Ausschusses habe ich in meinem Jahresbericht 2011 berichtet. Am 14. Januar 2012 traf sich der Perspektivausschuss noch einmal in Bielefeld, um seine Aufgaben in Vorbereitung der Ratstagung des EPiD im März 2012 zu erledigen. In dieser Sitzung ging es einerseits darum, die einzelnen Maßnahmen und Arbeitsbereiche des EPiD mit Aufwand und Ertrag abzuschätzen. Andererseits wurde zur Vorlage auf der Ratstagung der Zeitaufwand des Leitenden Obmanns den einzelnen Aufgabenbereichen des EPiD zugeordnet. Das in Bezug Setzen von Zeit, Geld, Aufgaben und Ergebnissen sollte für den EPiD-Posaunenrat Diskussionsgrundlage für Strukturen und Inhalte des EPiD sein. In diesem Ausschuss haben folgende Personen mitgearbeitet: Bernhard Silaschi (Leitender Obmann EPiD), Stefan Fabry (Schatzmeister EPiD), Dr. Frank Beekmann, Dr. Marcus Liebmann, Daniel Salinga.

2.4.3.    Posaunenratstagung des EPiD
Als Delegierter des Posaunenwerkes Westfalen nahm ich vom 9. - 11. März 2012 an der Posaunenratstagung des EPiD teil. Die o. g. Ergebnisse des Perspektivausschusses führten im Verlauf der Tagung dazu, einen Strukturausschuss einzusetzen, der für die für 2013 anstehenden Neuwahlen der Gremien, des Vorstandes und des Leitenden Obmanns die Struktur des EPiD überdenken, gegebenenfalls Vorschläge für eine Neustrukturierung des EPiD erarbeiten und eine juristisch notwendige Korrektur eines Abschnittes der Satzung des EPiD vorbereiten sollte. In diesen Strukturausschuss wurde ich gewählt.

2.4.4.    Strukturausschuss des EPiD

Der Strukturausschuss traf sich zu drei Sitzungen:

  • 11. Juni 2012 in Bonn
  • 11. September 2012 in Bonn
  • 7. Dezember 2012 in Hannover – da auch Teilnahme an der Vorstandssitzung des EPiD
  • Mitglieder des Ausschusses: Pfarrer Martin Anefeld, Dr. Frank Beekmann, Albrecht Schuler, Karl Wilhelm Wilke und Daniel Salinga

Dazu kam ein Gespräch, das ich mit Dr. Hans-T. Conring im Landeskirchenamt in Bielefeld führte, um die vom Strukturausschuss erarbeiteten Satzungsänderungsvorschläge von einem Juristen prüfen zu lassen, bevor sie den Mitgliedswerken und dem Vorstand des EPiD vorgelegt werden konnten.
Der größte Teil der Arbeit für den Strukturausschuss geschah am eigenen Schreibtisch und in regem Email-Austausch mit den übrigen Mitgliedern des Ausschusses.

Der Strukturausschuss sichtete intensiv die aktuelle Struktur des EPiD und die Aufgabenverteilung unter seinen Vorstandsmitgliedern im Hinblick auf die Bewerkstelligung seiner satzungsgemäßen Aufgaben und erarbeitete daraufhin das Konzept einer veränderten Struktur in der Leitungsebene des EPiD inklusive der Formulierungen der dazu nötigen Änderungen von Satzung und Wahl- und Geschäftsordnung des EPiD.

Kern der veränderten Struktur war letztlich eine Trennung von Vereinsleitung und geistlicher Leitung und damit der inhaltlichen Arbeit des Leitenden Obmann. Wünschenswerter Effekt wäre, dass der Leitende Obmann weniger administrativ tätig sein muss, sondern seine – durch die 50%-Stelle begrenzte – Arbeitszeit mehr für kreative inhaltliche Arbeit und die Koordination der verschiedenen Gremien und Arbeitsbereiche des EPiD aufwenden kann.

Der Vorschlag der veränderten Struktur wurde an die Mitgliedswerke und -verbände des EPiD versandt, mit dem Vorstand des EPiD kommuniziert und nach einigen Rückmeldungen ein wenig modifiziert. Eine endgültige Fassung wurde dann für die Vorlage auf der Posaunenratstagung des EPiD im März 2013 vorbereitet.

2.5.    Am Schreibtisch
Alle Tätigkeiten, über die ich hier berichtet habe, benötigen eine adäquate Vor- und Nachbereitung am eigenen Schreibtisch. Hier einige Stichworte zur Übersicht:

  • Auswahl und eigene Erarbeitung von Musikstücken
  • Vorbereitung von Proben
  • Vorbereitung von Andachten
  • Erstellung von Informationsschreiben an die Teilnehmer der Seminare und Lehrgänge (gemeinsam mit Ulrich Dieckmann)
  • Auswahl und Ansprechen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Seminare und Lehrgänge (gemeinsam mit Ulrich Dieckmann)•    Kontakte zu und Buchung von Tagungshäusern (gemeinsam mit Ulrich Dieckmann)
  • Terminabstimmungen mit Kreisobleuten und Posaunenchorleiterinnen und Posaunenchorleitern
  • Konzeption von Gottesdienstabläufen in Absprache mit den jeweiligen Pfarrerinnen und Pfarrern
  • Einarbeitung in das Content Management System der neuen Homepage  
  • kontinuierliche Pflege der Inhalte der neuen Homepage (gemeinsam mit Ina Neumann)
  • Vorbereitungen der Tagesordnungen der Landesposaunenratssitzungen in Absprache mit dem Leitungskreis des Posaunenwerkes
  • eigene Vorbereitungen auf die Tagesordnungen aller Gremiensitzungen und auf die Themen von Besprechungen
  • Erstellung von Protokollen von Sitzungen des Landesposaunenrates, Chorleiterbesprechungen und anderen Gremiensitzungen
  • Kontaktaufnahme zu und Verhandlungen mit Referenten für die Studientagung der Posaunenwartinnen und Posaunenwarte
  • Erarbeitung von detaillierter Kenntnis der Strukturen, der Satzung und der Wahl- und Geschäftsordnung des EPiD für den Strukturausschuss
  • „auf dem Laufenden“ sein in den tagtäglichen Geschäften des Posaunenwerkes und seiner Haushaltslage, um anstehende Entscheidungen treffen zu können
  • intensiver telefonischer Austausch zu den anstehenden Veranstaltungen und laufenden Geschäften des Posaunenwerkes mit Ulrich Dieckmann und den Mitarbeitenden in der Geschäftsstelle Ina Neumann und Hans-Georg Trommer

3.    Ausblick
Ein großes übergeordnetes Thema wie im Berichtsjahr („Reformation und Musik“) wird es im Jahr 2013 nicht geben. Das Thema der Reformationsdekade für 2013 „Reformation und Toleranz“ hat im Bereich der Bläserarbeit sicherlich nicht ganz so viel Potenzial.

Spannend wird die vielerorts neu und anders zu konzeptionierende Bläserarbeit auf Ebene der Kirchenkreise werden. Ich hoffe, dass sich weitere gute Ideen in Zusammenarbeit mit den Posaunenchorleiterinnen und Posaunenchorleitern und mit den Kreisobleuten entwickeln und dass es möglich sein wird, für die Bläserinnen und Bläser attraktive Angebote zu schaffen.

Im EPiD wird es intensiv um eine Neustrukturierung und personelle Neuaufstellung gehen. Nach Beendigung der Arbeit des Strukturausschusses mit der Vorlage seines Konzeptes auf der Posaunenratstagung des EPiD im März 2013 in Berlin arbeite ich nunmehr im Wahl- und Nominierungsausschuss des EPiD mit und setze mich dort nach Kräften für ein Gelingen der Neustrukturierung und personellen Neuaufstellung ein.

4.    Dank
In den verschiedenen Arbeitsbereichen habe ich mit vielen unterschiedlichsten Menschen zu tun. Das ist eine große Bereicherung und ich bedanke mich für die gewinnbringende und vertrauensvolle Zusammenarbeit bei

  • Ina Neumann und Hans-Georg Trommer in der Geschäftsstelle des Posaunenwerkes
  • den Obleuten des Posaunenwerkes Peter Gräwe, Christoph Ruffer und Jörg Kuhlmann
  • meinem Kollegen Ulrich Dieckmann
  • den Mitglieder des Landesposaunenrates
  • allen Mitarbeitenden unserer Seminare und Lehrgänge
  • dem Dezernenten für Kirchenmusik der EKvW Herrn von Bülow
  • den anderen „landeskirchlichen“ Musikern
  • allen Mitgliedern der verschiedenen Gremien und Ausschüsse
  • meiner Frau und meinen Kindern

5.    Gedanken zum Schluss

Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.
2. Korinther 12,9

Die Jahreslosung des Jahres 2012, die Jesus Christus selbst Paulus ins Herz geschrieben hat, hat mich an vielen Stellen und in vielen Situationen in diesem Jahr begleitet. Es ist befreiend zu wissen, dass meine Arbeit nicht nur an den Stellen gelingen kann, an denen meine Stärken liegen, sondern dass gerade da, wo ich Schwächen habe, Gott am Werk ist und Dinge zum Guten bringt. Konkret erlebe ich, dass ich meine Arbeit immer mit anderen Menschen tun kann, die genau das, was ich nicht gut kann, besser können; ebenso wie es auch mein Bestreben ist, mich mit meinen Stärken für andere einzusetzen. Ich glaube im gemeinsamen Arbeiten an einer Sache mit vielen verschiedenen Menschen wird Gottes Kraft spürbar.

Ladbergen, Ostern 2013

Daniel Salinga
Landesposaunenwart